A holi-city #04: Ellinor Euler + Detlef Mallwitz - zwei + zwei = eins 31.07.2010 - 19.09.2010 Berlin
A trans Pavilion curated by Isolde Nagel
zeigt in den Hackeschen Höfen in der Ausstellungsserie 2010 A holi-city
Ausstellung
A holi-city #04
Künstler
Ellinor Euler + Detlef Mallwitz
zwei + zwei = eins
Holistic dualism - A visual dialogue
Eröffnung
Samstag, 31. Juli 2010 um 16 Uhr
Ausstellungsdauer
1. August – 19. September 2010
Begrüßung
Hermann Bayer, Stuttgart/Potsdam
Ellinor Euler + Detlef Mallwitz, Berlin + Ortwig/Oderbruch
Isolde Nagel
Öffnungszeiten
Fr + Sa 14 - 19 Uhr u. n. V.
Schaufenster rund um die Uhr
Adresse A trans Pavilion
Die Hackeschen Höfe Hof III
Rosenthalerstr. 40/41
D-10178 Berlin
www.atrans.org • in@atrans.org
Happy Talk
Freitag, 17. September 2010 um 19 Uhr
mit Ellinor Euler + Detlef Mallwitz
im A trans Pavilion
Mit herzlichem Dank für die freundliche Unterstützung aus der Nachbarschaft:
anatre, Hanleys Haircompany, MLP, oxymoron, Restaurant Hackescher Hof, Serendipity
Die Künstler Ellinor Euler und Detlef Mallwitz haben jeweils gegensätzliche Serien von Bildern und Skulpturen für die gemeinsame Rauminstallation entwickelt. Sie beginnen damit einen Dialog nach dem Prinzip des holistischen Dualismus (2+2=1). Die Mischung von Bildern wird von beiden als zufällig empfunden. Es überlagern sich die geometrische Vorstellungen der Künstler mit den wahrnehmbaren Oberflächen, der Raumstruktur des Pavillons und seiner inneren Systeme.
Ellinor Euler’s geometrische Untersuchungen der ‚Blume des Lebens’ in Form von Papierarbeiten treten in Dialog mit gefalteten Papierarbeiten (Zahlen-und Zeichenbildern) und skulpturalen Elementen von Detlef Mallwitz. Ein Kartenspiel nach dem Pairs Prinzip mit Motiven der Arbeiten kann von den Besuchern erworben werden.
Ellinor Euler arbeitet mit Mustern, die sie auf ihren Reisen in verschiedenen Ländern gefunden hat. In besonderem Maße interessiert sie die sogenannte ‚Blume des Lebens’, das Urmuster der heiligen Geometrie, das aus sich konzentrisch überlagernden Kreisen besteht. In Eulers Schwarz-Weiss-Zeichnungen wird das Muster analytisch auf seine Strukturelemente reduziert. Bei ihren Papierarbeiten dient der Einsatz der Farbe dazu, die geometrische Ordnung als Bild lebendig zu machen.
Detlef Mallwitz entwickelt Gesetzmäßigkeiten, die er im Folgenden zum „Laufen“ bringt. So ist seine Arbeit ANA GEO mit Zahlenfeldern entstanden, die mit den 10.000 9-stelligen von ihm so bezeichneten Boeing´schen Spiegelzahlen aus einer Milliarde Zahlen arbeitet und durch Überlagerung und Umschichtung Zahlenbilder bzw. durch Transformation und Verflechtung Zeichenbilder hervorbringt.
Mallwitz wird eine Auswahl von hellen Zahlenbildern der labyrinthischen Teppiche und dunklen Zeichenbildern der schwarzen Geometrie, sowie verwandte Skulpturen präsentieren.
English:
Artists Ellinor Euler and Detlef Mallwitz have each developed contrasting series of images and
sculptures for this joint installation. Their contributions initiate a dialogue according to the principle of holistic dualism (2+2=1). The fusion of images and sculptures found on the walls are experienced as random. The artist's geometric ideas are superimposed onto perceptible surfaces, onto the spatial structure of the pavilion and its internal system. Ellinor Euler’s geometrical paper work about the „flower of life“ mingle with the folded paper work (number images and icon images) as well as sculptural elements of Detlef Mallwitz. Visitors could buy analogously developed playing cards to the pairs principle.
Ellinor Euler works with patterns she has encountered on her trips to various countries. She is interested in particular in the “flower of life,” regarded as the primordial model of sacred geometry, which is formed from overlapping concentric circles. Euler’s black-and-white drawings reduce the pattern analytically to its
structural elements. In the works on paper, the introduction of color serves to enliven the geometric order as an image.
Detlef Mallwitz develops regularities, which he then induces to “run.” The work ANA GEO consists of a field of 10,000 9-digit numbers, referred to by the artist as Mirrored Boeing Numbers, which are selected from among one billion numbers. The number images are generated via superimposition and restacking, the icon images via transformation and interlocking. On view will be a selection of pale number images from the Labyrinth Carpet and dark icon images from Black Geometry as well as related sculptural elements.